Temporäre Kapellen des Heiligen Stuhls auf S. Giorgio

follow link Eine von zehn Kapellen im Hain von S. Giorgio: Ricardo Flores & Eva Prats, Barcelona (Foto R.W.)

see enter Pantalone und Anatoll Frustwächer haben sich in dem Hain auf der Insel S. Giorgio umgesehen, der normalerweise für das Publikum geschlossen ist, nun aber als Ausstellungsort im Rahmen der Architektur-Biennale für die Besucher der temporären Kapellen des Heiligen Stuhls geöffnet ist.

source url Hast du gemerkt? Wir sind gezählt worden. Der Heilige Stuhl will es wohl genau wissen, wie seine Beteiligung an der Architektur-Biennale beim Publikum ankommt.

here Du meinst wohl die junge Frau, die am Eingang zum Hain jeden Besucher registrierte. Da sei mal nicht so sicher, dass wir in dieser Zählung wirklich vorkommen.

http://tatyspetsitting.com/video-post-matures Wie meinst du das?

follow Einfach so. Schließlich sind wir gar keine realen Personen, du und ich. Wir existieren doch nur als Geschöpfe unseres Schreibers.

enter Dann wird auch unsere Freude über die Öffnung des Hains für Besucher nicht registriert? Wie schade.

cap1 sex lyrics Halb so schlimm. Man kann sich ja auch als virtuell existierendes Wesen einmischen und mit der Realität befassen. Und die Besucher, die ja alle real existieren, sollten dem Heiligen Stuhl dafür dankbar sein, dass sie in einem Winkel Venedigs herumlaufen können, der sonst für sie unzugänglich wäre. Mindestens dafür und die phantastische Aussicht auf Venedig aus einer neuen Perspektive.

follow Was hat das eigentlich zu bedeuten: Heiliger Stuhl, Holy See, Santa Sede?

go to site Da hat mir Wikipedia weitergeholfen. Mit diesem Begriff ist die völkerrechtliche Stellung der Katholischen Kirche gemeint, die ja nicht eine Nation vertritt, sondern alle Gläubigen in der Welt, als Weltkirche sozusagen. Der Heilige Stuhl ist im Biennale Katalog unter den teilnehmenden Nationen zu finden.

http://trimegainternational.com/wild-mature-mons So ist wohl auch zu verstehen, dass in dem Hain nicht nur temporäre Kapellen aus Italien stehen, sondern aus den verschiedensten Weltregionen. Seht her, wir sind Weltkirche. In Katalonien wie in Japan, Kanada, Australien, Nord- und Südamerika.

Ist dir aufgefallen, dass die Architekten mit dem Kreuz sehr diskret umgegangen sind?

Ja, und es hat mir gefallen. Man kann es so deuten: Du bist als Besucher willkommen, auch wenn du nicht zu uns gehörst. Wir fuchteln nicht mit dem Kreuz herum, um das Böse zu vertreiben, und unterstellen auch nicht, dass die anderen sozusagen zwangsläufig auch die Bösen sind.

Diese Interpretation würde in Bayern wohl kaum Anklang finden.

Wie gut, dass wir nicht in Bayern sind.

Wir empfehlen allen, auch Bayern, die in den nächsten Monaten die Biennale besuchen, mit der Linie 2 die Insel S. Giorgio anzusteuern und in dem Hain zu wandeln, der neben dem verfallenden Freilichttheater zehn temporäre Kapellen unterschiedlichster Bauart beherbergt.