Das siebente Viertel von Venedig

youngleaf sex thumbnail pictures Noch sieht es am Canale Scomenzera so aus (Foto R.W.)

click Ist das siebente Viertel Venedigs nur ein Traum?

http://testtestestestst.info/comic-strip-self-publishing Wer im Vaporetto auf dem Giudecca-Kanal in Richtung Hafen unterwegs ist und schließlich in den Scomenzera-Kanal einbiegt, kann linker Hand zu Kreuzfahrtschiffen aufblicken, die da im Hafenbecken parallel zum Kanal vor Anker liegen. Rechts passiert man die Haltestelle S. Marta und dahinter auf etwa ein Kilometer Länge ein Durcheinander von gelagerten Baumaterialien, Kränen und Lastkähnen, die mit dem Verladen von allerlei Schrott und Baustoffen beschäftigt sind. Alles in allem nicht gerade die von Touristen bevorzugte Gegend.

click Aber das kann, das soll sich ändern. Nicht sofort, doch in absehbarer Zeit, wenn man die Maßstäbe Venedigs in Betracht zieht, die uns gelehrt haben, beharrlich und geduldig die angestrebten Ziele nicht aus dem Auge zu verlieren. Ab Giudecca-Kanal gerechnet sind es etwa tausend Meter, bis der Kanal unter einer Brücke verschwindet und schließlich  als Santa-Chiara -Kanal den Canal Grande erreicht.

http://seaworldboard.com/hairy-mature-viedos An diesem Wasserweg, der zur Zeit ausschließlich von gewerblichen Anliegern genutzt wird, könnte  – man weiß noch nicht wann – ein neuer Stadtteil mit Wohnungen, Geschäften, Kultur-und Freizeiteinrichtungen entstehen und damit so etwas wie eine Brücke zwischen Stadt und Hafen bilden. Für dieses Projekt haben im zurückliegenden Semester 65 an der Universität IUAV eingeschriebene Architekturstudenten aus Italien gemeinsam mit Erasmus-Stipendiaten aus anderen Ländern Modelle und Bebauungspläne entwickelt, die nun im Rahmen eines Symposiums der Bundesstiftung für Baukultur im Deutschen Studienzentrum in Venedig zur Diskussion gestellt wurden. Beiden Institutionen liegt das Brückenbauen sowohl als konkretes Handeln wie auch in metaphorisch-symbolischer Hinsicht am Herzen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die zuständige Abteilung der Stadt informiert, was sich da bei den Architekturstudenten und ihrem Anstifter Professor Sergio Pascolo zusammengebraut hatte.

http://muchogustolaventure.com Man kann sich lebhaft vorstellen, wie  die Vorschläge zur Umgestaltung des Areals von der Stadtverwaltung aufgenommen werden. Schließlich entbehren sie noch jeglicher Grundlage und beruhen ausschließlich auf der Phantasie der an dem Projekt Beteiligten. Sie sind also nur Luftschlösser. Da höre ich schon den amtierenden Bürgermeister, wie er mit donnernder Stimme die jungen Spinner zurückweist; ganz im Sinne von Schillers Wallenstein: chinese bisexual porn Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit. Leicht beeinander wohnen die Gedanken, doch hart im Raume stoßen sich die Sachen.

http://webtechstock.com/ronaldos-dick So weit sind wir also mit dem schönen Traum von einem neuen Stadtteil in Venedig. Man darf sich nicht wundern, wenn  auch Brücken zu Orten von Zusammenstößen werden. Schade nur, wenn man dieses Projekt als Störung der Ordnung versteht und das Potenzial übersieht, das in ihm zum Ausdruck kommt. Da hat man mit viel Phantasie und unbekümmert von den Sachen, die sich hart im Raum jeglicher Veränderung widersetzen, über neue Möglichkeiten des Lebens und Zusammenlebens in Venedig nachgedacht, über das Wohnen am Wasser und im Grünen.

Dabei wäre es doch gerade gut für die Zuständigen in der Verwaltung, die sich seit Jahren vergeblich müht, die Stadt aus den Fängen des Massentourismus zu befreien, wenn sie sich neuen Ideen nicht verschließen, selbst wenn diese noch als utopisch wahrgenommen werden. Denn neu und provizierend sind die Ideen in der Tat, mit denen die Studenten aufwarten. Sie haben in Teams miteinander gearbeitet, die Wünsche der Bewohner in der Nachbarschaft erkundet, mit ihnen und miteinander diskutiert und am Ende 17 Vorschläge präsentiert, in denen bauliche Verdichtung, Durchmischung von Wohnen und Arbeiten, Leben im Grünen, am Wasser und auf dem Wasser, die Einbeziehung des Kanals als Wohn- und Freizeitangebot sich teils ergänzen, teils ausschließen.

Ungewöhnlich an allen Vorschlägen ist zudem, dass sich keiner mit der Erhaltung bereits bestehender Strukturen aufhält. Allen gemeinsam ist, dass sie einen ganz neuen Stadtteil vorstellen, den siebenten in der traditionellen Zählung, die Giudecca außen vor läßt. Und sie haben auch schon einen Namen für ihn: Scominziar. Das weist auf den Kanal hin, an dessen Ufern sich das neue Leben entfalten soll. Scominziar ist Venezianisch und bedeutet Neubeginn. Wen wundert´s, dass einem dabei gleich Hermann Hesse in den Sinn kommt – du weißt schon, die gern zitierteZeile http://ajandekshop.biz/el-centro-bdsm Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne. Und man hofft inständig, dass es kein fauler Zauber ist.

IUAV (Istituto Universitario di Architettura di Venezia)