Ökologische Bestattung

Green funeral, wie geht das? (Foto R.W.)

Green funeral, wie geht das? (Foto R.W.)

Das Leben ist endlich. Das ist die sichere Geschäftsgrundlage einer Zunft, die berufen ist, diesem unausweichlichen Schicksal ein würdiges Ende zu bereiten, wobei sie selbst keine Grenzen kennt. In Venedig gibt es also die ökologische Bestattung als Angebot. Wie darf man sich in diesem Fall die Beziehung zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt vorstellen? Reicht es schon, wenn man nurTrauergestecke und Kränze mit biologisch abbaubaren Materialen zuläßt, möglichst mit anerkanntem Öko-Siegel? Man könnte auch den Leichnam nicht mehr im Dieselboot auf die Insel S. Michele befördern, sondern ganz klassisch in einem Boot mit schmucken Ruderern. Ganz ohne schädliche Abgase. Damit wäre zumindest symbolisch dafür gesorgt, dass die Luft in Venedig weniger belastet wird. Zugegeben, ein bescheidener Beitrag. Es gibt schließlich größere Luftverschmutzer.