Kategorie-Archiv: Biennale 2016

Dies ist eine Erfolgsgeschichte

Jeden Abend Botschaftsdinner (Foto R.W.)

Jeden Abend Botschaftsdinner  mit Gästen (Foto R.W.)

Performing Architecture. Was kann damit gemeint sein? Da hilft die gedankliche Verknüpfung mit der diesjährigen Architektur-Biennale in Venedig, wo es im deutschen Pavillon heißt: Making Heimat. Germany, Arrival Country. Nach Lage der Dinge darf man dies eher als wünschenswerte Utopie verstehen und weniger als Realität. Oder doch nicht? Weiterlesen

Der Stoff, aus dem die (T)Räume sind

Gipskarton mal anders (Foto R.W.)

Gipskarton mal anders (Foto R.W.)

Jedes Jahr aufs neue wiederholt sich in den Giardini und im Arsenale von Venedig das Gleiche: Da werden in den Pavillons und Ausstellungsräumen tonnenweise Gipskartonplatten und Alu-Ständer verbaut, die man ein halbes Jahr später, wenn man voller Stolz die Besucherzahlen verkündet hat, irgendwie entsorgen muss. Wohin damit? Weiterlesen

Ach, Frau Reiche

Von oben herab sieht man mehr (Foto R.W.)

Von oben herab sieht man mehr (Foto R.W.)

Das hätte Maria Reiche (1903 – 1998), Mathematikerin und Archäologin aus Dresden, sich nicht träumen lassen, dass man ihr in diesen Tagen anläßlich der 15. Architekturbiennale in Venedig überall auf den Werbeplakaten und Schriften zu ebendieser Veranstaltung begegnet. Man sieht sie von hinten, auf einer Klappleiter stehend, und erfährt, dass das Bild eine Aufnahme von Bruce Chatwin ist, der Frau Reiche bei der Erkundung der Nazca-Linien in der Steinwüste Perus fotografierte. Nun darf man sich wohl fragen, was die Frau, der Fotograf und die Nazca-Linien mit Architektur und dem Motto „Reporting from the Front“ zu tun haben. Der Präsident der Biennale, Paolo Baratta, wie auch der chilenische Kurator der Architekturbiennale, Alejandro Aravena, finden schöne Worte und gute Argumente, um uns als Besucher zu einem Perspektivwechsel zu ermuntern. Weiterlesen