Archiv der Kategorie: Auf- und angelesen

Venedig als Death-Valley?

Ein Kreuzfahrtschiff passiert die Insel Certosa (Foto R.W.)

Ein Kreuzfahrtschiff passiert die Insel Certosa (Foto R.W.)

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat zu Beginn der Feriensaison im Reiseblatt (21.7.16) einen abschreckenden Beitrag über Venedig veröffentlicht. Da wird die Geldgier der Venezianer, die Korruptheit der Unternehmer und die Bestechlichkeit der Politiker gegeißelt, dass es eine Freude ist, nicht zu vergessen die „Airbnb-Plage“ die dazu beigetragen hat, dass nun zehn Millionen mehr Besucher eine Übernachtungsmöglichkeit in Venedig finden können. Da bleibt keine Sünde unerwähnt, die sich die Stadtverwaltung, die habgierigen Venezianer und Profiteure zuschulden kommen ließen, angefangen bei den Kreuzfahrtschiffen, über die chinesischen Geschäfte mit Lederwaren und Andenken made in China bis hin zu den Ein-Euro-Shops, die allenthalben die traditionellen Geschäfte verdrängt hätten. Das hat man alles schon mehrfach in italienischen und deutschen und internationalen Zeitungen lesen können. Weiterlesen

Von großen und kleineren Vögeln

Die Start- und Landebahnen des Flughafens Marco Polo verlaufen parallel zum Ufer der Lagune von Venedig, wo sich neben Kleinvögeln auch Möwen und Seeschwalben tummeln und den Flugzeugen beim Landeanflug in die Quere kommen können. Um das zu verhindern, sind auf dem Flughafengelände seit 16 Jahren Falkner im Einsatz. Gessica di Leonardo aus Udine ist die einzige professionelle Falknerin, die das Handwerk bei ihrem Vater gelernt hat, der seine abgerichteten Greifvögel auch in Treviso und anderen Flughäfen einsetzt, die in Minutenschnelle für mehr Sicherheit im Luftraum sorgen. Schraubt sich einer der Greifvögel in die Luft, nehmen die anderen Vögel im Umkreis von einigen Quadratkilometern Reißaus. Damit ist dieses Verfahren wirkungsvoller als mechanische oder akustische Einrichtungen.

Für den Einsatz auf Marco Polo halten sich zwölf Greifvögel bereit. Nicht nur Wanderfalken, auch Bussarde und Habichte sind für den Dienst abgerichtet worden. Die Vögel stammen zum großen Teil nicht aus Italien. Man hat in Udine damit begonnen, Nachwuchs aus dem eigenen Bestand aufzuziehen.

Wer sich also in einem der großen Vögel nach Venedig aufmacht, kann sich beim Landeanflug neben der Lagune bequem zurücklehnen. Die hier landenden Maschinen bleiben von Vogelschwärmen unbehelligt. Also entspannt bleiben und geduldig auf das Gepäck warten, wenn man sicher herunter- und angekommen ist.

Sabbat-Vorschrift in neuem Licht

Die Sabbat-Vorschrift gebietet den Juden, an diesem Ruhetag auch wirklich Ruhe zu geben, das heißt keiner Arbeit nachzugehen und keine Gegenstände, ob Handelswaren oder private Dinge, außerhalb der eigenen vier Wände durch die Gegend zu tragen. So war es doch eine gute Idee des venezianischen Oberrabbiners, sich an den Bürgermeister Venedigs zu wenden und mit ihm zu vereinbaren, dass dieser mit einem Dekret das historische Venedig zu einem einzigen großen Haus erklärte. Der „Hausherr“ der historischen Stadt kam diesem Ersuchen gerne nach und erließ ein entsprechendes Dekret für die Dauer von fünf Jahren. Mit Wirkung vom 22. April 2016 dürfen jüdische Bürger und Besucher Venedigs die Stadt als ihr großes Wohnzimmer betrachten und sich darin auch samstags bewegen, ohne gegen die religiöse Vorschrift zu verstoßen. Damit reicht ihr Bewegungsradius von Cannaregio bis Castello. Diese Regelung wurde für den symbolischen Preis von zehn Euro gewährt und mit Brief und Siegel bestätigt.

Wie man sieht, sind auch strenge Vorschriften erträglich, wenn man sie angemessen zu interpretieren weiß. Ein Schelm, der Schlimmes dabei denkt.

Ist Venedig mit Lagos vergleichbar?

Masken in Massen (Foto R.W.)

Masken in Massen (Foto R.W.)

Francesco Bonami schreibt in seinem Buch „Lo potevo fare anch´io“ (Das hätte ich auch gekonnt) über die Rezeption der Gegenwartskunst, mal einfühlsam, mal kritisch, aber immer unterhaltsam. Im Schlußkapitel setzt er sich mit dem Konzept der Häßlichkeit in der Kunst auseinander und kommt zu dem Schluß: Nicht das Häßliche an sich ist häßlich, sondern das Häßliche, das uns gefällt. Und er fällt ein vernichtendes Urteil über das falsche Schöne, mit dem Venedig die schönheitshungrigen Besucher konfrontiert.

Hier eine (unautorisierte) Eindeutschung des betreffenden Abschnitts auf Seite 154 des genannten Buches:

Eco (gemeint ist Umberto Eco) spricht von der Häßlichkeit als Konzept, doch was ich bei uns (in Italien) beobachte, ist ein Überschwappen des Häßlichen und eine Verkitschung des Schönen. Man denke nur an die Situation in Venedig. Da wird der kulturelle Reichtum vergangener Jahrhunderte an jedem Wochenende erniedrigt, indem man beduselten Touristenhorden die Vorstellung einer falschen Schönheit verkauft, um sich zu bereichern. Allein die Häßlichkeit der Pantomimen, die wie goldene oder silberne Statuen auf den Plätzen posieren, ist schon ein Verbrechen gegen die Menschenrechte, nicht für die verkleideten Mimen, sondern für die Passanten; ganz zu schweigen von den Läden, in denen Masken verkauft werden. Da hat man den Eindruck, dass in Laborversuchen ermittelt wurde, welche Masken besonders häßlich sind und sich deshalb besonders gut verkaufen, ganz so, als hätte man Ratten mit einen Virus für schlechten Geschmack geimpft und anschließend beobachtet, welches Maskenmodell sie bevorzugt anbeißen würden.

Venedig entwickelt sich zu einer touristischen Version von Lagos, der Hauptstadt Nigerias, mit 23 Millionen Einwohnern auf Platz 3 der bevölkerungsreichsten Städte der Welt. In Bezug auf die Touristenzahl hat Venedig mit der Einwohnerzahl in Lagos gleichgezogen. Es gibt allerdings einen eklatanten Unterschied. Während in den Pfahlbauten von Lagos die Besitzlosen hausen, sichern die Verkaufsstände in Venedig den Besitzern Reichtum über mehrere Generationen. Je mehr die Ladenbesitzer sich bereichern, desto mehr wird die Stadt entstellt. Die Häßlichkeit kann eine Folge politischer oder aber kultureller Korruption sein, die sich ignorante Karrieristen zuschulden kommen lassen.

Bonami war im Jahre 2003 Direktor der 50. Kunst-Biennale in Venedig. Das Buch, in dem er die Verkommenheit Venedigs geißelt, ist seit 2008 auf dem Markt. Hat man in Venedigs Amtsstuben irgendwann einen Aufschrei vernommen?

 

500 Jahre Ghetto? Kein Grund zum Feiern!

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Bei der Erinnerung an das Ghetto, das vor 500 Jahren in Venedig eingerichtet wurde, gibt es nichts zu feiern, sondern nur auf eine Tragödie hinzuweisen. So äußerte sich der Präsident der Jüdischen Gemeinde Italiens, Renzo Gattegna, in Rom in Anwesenheit des Bürgermeisters von Venedig und des Präsidenten der Region Veneto während der offiziellen Vorstellung des Veranstaltungsprogramms zur Erinnerung an das historische Datum. Weiterlesen

Wohin mit den Zigaretten-Kippen?

IMG_4824Aschenbecher tragen zur Verschönerung des Stadtbildes bei (Foto R.W.)

Vielleicht gibt es in der Lagune eine Gottheit, die wir als Vaporetto-Passagiere mit Rauch-Opfern bei Laune halten müssen. Dieser Gedanke kommt mir manchmal, wenn ich an den Pontons für die Linien-Boote Menschen beobachte, die sich in aller Eile noch eine Zigarette anzünden ,um sie nach wenigen Zügen ins Wasser zu werfen, weil auf dem Boot selbst nicht geraucht werden darf. Haben diese Menschen ein Rauch-Opfer dargebracht, mit dem sie dazu beitragen wollen, dass Boot und Passagiere wohlbehalten ihr Ziel erreichen? Wer weiß. Soll ich als Nichtraucher ein schlechtes Gewissen haben, dass ich mich an diesem Ritual nicht beteilige? Weiterlesen

Von Steinen und Stolpersteinen

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Was ist schon Großes von Venedigs Pflastersteinen zu berichten. Keiner hat ihr Gesamtgewicht berechnet. Dabei ist im Laufe der Jahrhunderte einiges zusammengekommen, was man aus Istrien herbeigeschafft hat, um die Gassen und Plätze Venedigs begehbar zu gestalten. Seitdem haben die Steine Millionen von Schuhsohlen über sich ergehen lassen. Sie sind nicht kleinzukriegen, wie man sieht.

 

Nun gibt es auch den einen oder anderen Stein, um den sich eine Geschichte rankt. Auf einen solchen hat uns jetzt ein neuer Reiseführer aufmerksam gemacht, der unseren Blick für das VERBORGENE VENEDIG schärfen will. Wenn man sich, den S.-Peter-Kanal überquerend, der gleichnamigen Kathedrale nähert, die einst die Amtskirche des Patriarchen von Venedig war, ist da ein gepflasterter Weg, der direkt zur Kirche führt. Da entdeck der aufmerksame Besucher inmitten der grauen Pflastersteine auch einen weißen. Einen einzigen.

 

Dieser Stein ist da nicht aus Versehen verlegt worden. Vielmehr markiert er den Punkt, an dem sich zu Zeiten der Serenissima der Doge und der Patriarch trafen, wenn es denn nicht zu vermeiden war, dass die weltliche und die kirchliche Macht etwas zu verhandeln und zu klären hatten. Der Doge hätte es als demütigend empfunden, wenn er bis zur Kirche des Patriarchen hätte gehen müssen, und dem Patriachen blieb es erspart, den Dogen bei seiner Ankunft im Boot begrüßen zu müssen. So wahrten beide ihr Gesicht. Ein Stein genügte, um diplomatische Verwicklungen zu vermeiden und ein Gleichgewicht der Macht zu erhalten. Mit dem Einzug Napoleons in die Lagunenstadt wurde alles anders. Der Doge wurde abgeschafft, der Patriarch in die Kirche des Dogen am Markusplatz versetzt. Da sitzt er bis heute. Der Stein ist von seiner beschwichtigenden Funktion erlöst.

 

Ganz anders verhält es sich mit den neuen Steinen, die gar keine echten Steine sind, aber als Stopersteine auch vor Venedigs Häusern zu finden sind, wo sie an die Deportation und Ermordung von Juden durch das Naziregime erinnern sollen. Die Venezianer und die Besucher werden es leicht veschmerzen können, dass der weiße Stein von S. Pietro in Vergessenheit geriet, während die Stolpersteine von Cannaregio bis S. Servolo uns immer wieder irritieren und in Erinnerungen rufen sollen, dass hier Menschen gelebt, deportiert und ermordet worden sind, nur weil sie Juden waren. Wie an anderen Orten auch sind die bis heute in Venedig verlegten Stolpersteine weit davon entfernt, das ganze Ausmaß der Verbrechen in Zahlen wiederzugeben. Ein als Google-Maps eingerichteter Stadtplan Venedigs weist auf die Orte hin, an denen solche Stolpesteine schon in das Pflaster eingearbeitet sind.

 

Das Deutsche Studienzentrum Venedig hat Anfang des Jahres für den Festakt anläßlich der Verlegung von fünf Stolpersteinen durch den Künstler Gunter Demnig einen würdigen Rahmen für das Ereignis geboten. www.dszv.it/de/events/…/stolpersteine-gunter-dem…

 

Siehe auch venedig-ebb.blogspot.com/…/wo-denn-genau-stol.. In dem Beitrag ist auch ein Hinweis auf google-maps enthalten.

 

Der Reiseführer VERBORGENES VENEDIG ist bei Edizioni Jonglez erschienen.

 

 

Ach ja, damals. Und jetzt?

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Beim Aufräumen sind mir einige alte Zeitungsausschnitte mit Berichten und Kommentaren zu Ereignissen in Venedig in die Hände gefallen. Was hat sich seit den Berichten von damals getan?

1996

Es wird berichtet, wie ein Gesetz aus dem Jahr 1992 erst vier Jahre später in die Tat umgesetzt wurde. Dabei handelte es sich um ein Projekt, das für die Schiffahrt und die Stadthygiene Venedigs von existenzieller Bedeutung war: die Reinigung der verschlammten Kanäle und die Reparaturarbeiten an den Uferbefestigungen. Als erster Abschnitt wurde die Insel Zobenigo in Angriff genommen, auf der sich auch das Teatro La Fenice befindet. Gerade als die Kanäle rings um das Theater trockengelegt waren, fiel es einigen Arbeitern, die im Gebäude mit Reparaturarbeiten im Rückstand waren, nichts Besseres ein, als das Theater in Brand zu stecken, um den Rückstand zu vertuschen. Das Theater brannte am 29.Januar 1996 komplett ab.

So kann ein in besten Absichten begonnenes Werk die schlimmsten Folgen zeitigen. Erst im Winter 2004 wurde in dem originalgetreuen Nachbau des Theaters der normale Spielbetrieb aufgenommen. Weiterlesen

Verbotene Bücher, Pistoleros, Redentore, Flutwehr, Tram

Amtssitz des Bürgermeisters am Canal Grande (Foto R.W.)

Amtssitz des Bürgermeisters am Canal Grande (Foto R.W.)

Venedig hat seit Juli 2015 einen neuen Bürgermeister. Der Unternehmer Luigi Brugnaro hat sich in einer Stichwahl gegen den Kandidaten des Partito Democratico, Felice Casson, durchgesetzt. Zum erstenmal seit Jahrzehnten ist nun ein Bürgermeister im Amt, der nicht zum linken Parteienspektrum gehört. Brugnaro legt Wert darauf, als Repräsentant aller Bürger Venedigs wahrgenommen zu werden. Dabei will er mit der Regionalverwaltung (Lega Nord) und der Regierung in Rom zusammenarbeiten.

Dem neuen Mann im Palazzo Franchetti eilt der Ruf des zupackenden Machers voraus. Die erste Kostprobe gab es kurz nach der Amtseinführung, als er einen Erlass unterschrieb, der in den öffentlichen Erziehungseinrichtungen rund 50 Kinderbücher verbot, die angeblich ein falsches „gender-“beeinflusstes Familienbild propagierten, darunter auch weltweit verbreitete Titel wie „Das kleine Blau und das kleine Gelb“ von Leo Lionni. Darin mischen sich die Farben Gelb und Blau und erzeugen Grün. Soll man da wirklich rassistisch an Mischehen denken? Die irritierten Kommentare der italienischen und der internationalen Presse blieben nicht aus.

Eine zweite Chance, über die Grenzen seines Wirkungsbereichs von sich reden zu machen, bietet sich mit den Pistoleros. Der lokalen Polizei Venedigs, die sich um die Ordnung in der Stadt und die Sicherheit ihrer Bürger kümmern soll, steht eine Mutation bevor. Brugnaro hat entschieden, dass die Beamten, die bisher ganz gut ohne Bewaffnung auskamen, ihren Dienst nun mit Pistolen ausüben sollen. Die ersten 40 von insgesamt 363 Polizisten haben ihre Schießübungen schon hinter sich und den Colt umgeschnallt. Die Gesamtstärke der lokalen Polizeikräfte soll zudem auf 443 erhöht werden. Künftig wird man also immer entscheiden müssen, ob man einem flüchtigen Dieb hinterherlaufen oder in die Haxen schießen soll. Eine echte Herausforderung.

Das Redentore-Fest, das man in Venedig seit Jahren mit einem spektaklären Feuerwerk im Bacino vor dem Dogenpalast feiert, wurde in diesem Jahr räumlich erweitert. Mit einem auf sieben Orte verteilten Feuerwerk sollten auch die Lidinesen und die Pellestrinotti, die Leute in Mestre und den umliegenden Gemeinden auf dem Festland in den Genuss des Spektakels kommen, das als Krönung der „berühmtesten Nacht“ Venedigs bisher alle möglichen Boote aus dem Umland ins Bacino gelockt hatte. Nun blieben sie also mit ihren Schiffen und Booten daheim. Zur Freude der Gastronomen und Hoteliers, gab es doch genug Touristen, denen man ein besonderes Schauspiel bieten konnte. Die Touristen selbst haben in der Regel keine Ahnung, was das Redentore-Fest ursprünglich bedeutete. Vielleicht wissen es die meisten Venezianer und ihre Politiker auch nicht mehr so genau. Als 1576 der Maler Tizian von der Pest dahingerafft wurde und mit ihm fast ein Drittel der damaligen Stadtbevölkerung, da entschied der Doge Alvise Mocenigo: Jetzt hilft nur noch Beten! Das Ergebnis ist die Erlöserkirche auf der Insel Giudecca, erbaut zum Dank für die Erlösung von der Pest. Doch wie konnte die dezimierte Stadt sich erneuern? Sie war von knapp 200 000 Einwohnern auf 134 000 geschrumpft. Auch da wußte der Doge sich zu helfen, indem er aus den umliegenden Ländern die Menschen herbeilockte und sie mit offenen Armen aufnahm. Es ist kaum anzunehmen, dass dem heutigen Bürgermeister ein ähnlicher Gedanke käme, um die schrumpfende und alternde Bevölkerung Venedigs zu verjüngen.

Er hat ja auch so schon genug um die Ohren mit den unfertigen Baustellen. Das Flutwehrsystem Mose an den drei offenen Stellen der Lagune zum Meer hin will und will nicht fertig werden. Immerhin funktionieren die bereits installierten Elemente schon einwandfrei, wie sich der Bürgermeister im Beisein von Ministern aus Rom überzeugen konnte. Die Straßenbahn von Mestre zum Piazzale Roma hat schon diverse Probefahrten hinter sich, eine davon mit Brugnaro am Steuer. Die offizielle Inbetriebnahme ist nun für Anfang September angekündigt. Aber eine Erweiterung des Schienennetzes? Nicht mit Brugnaro.