Archiv der Kategorie: Von Tag zu Tag

Morgens um sieben

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Wie einst die Impressionisten (Foto R.W.)

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alexis breeze sucking cock Da sitzen zwei Besucher aus Fernost auf dem Ponton der Haltestelle San Marco/Vallaresso und genießen den Ausblick über den Canal Grande zur Kirche Santa Maria della Salute, ungestört von den Pendlern, die erst später zu erwarten sind. Sie sind da, ganz ohne Selfie-Einrichtung und ohne Spiegelreflex- oder Digital-Camera. Stattdessen haben sie kleine Staffeleien, allerlei Farbtuben und Pinsel vor sich ausgebreitet.

onyx porn star video Sie sind dabei, mit Pinsel und Farbe diesen Augenblick und diesen Anblick in Venedig für sich festzuhalten, ohne dass er für den Transport in die digitalen Wolken zugerichtet wird. Müssen wir angesichts dieses Bildes unser Vorurteil revidieren? Sind Touristen gar nicht so, dass sie nur in der Welt herumreisen, um möglichst viele Bilder zu „schießen“, aber ihre „Beute“ erst in Augenschein nehmen, wenn sie wieder zu Hause sind, wenn überhaupt? Betrachten wir das Pärchen als Ausnahme von der Regel.

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Eine Frage der Distanz…

Unweit vom Markusplatz... (Foto R.W.)

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hair styles for teens boys Wie meint dieser Herbst es doch gut mit den Venezianern und den vielen Besuchern, die in diesen Tagen noch in fast sommerlicher Kleidung durch die Stadt ziehen. Gestern waren es besonders viele Leichtbekleidete, die als Marathonläufer bei strahlendem Wetter über die Gassen und Rampen trabten, bis sie endlich in den Giardini von Castello ihr Ziel erreicht hatten. Weiterlesen

Gestrandet?

Was gibt es da zu glotzen? (Foto R.W.)

Was gibt es da zu glotzen? (Foto R.W.)

Man trifft bei seinen Spaziergängen durch Venedig und über die Laguneninseln auf die merkwürdigsten Bewohner, auf die man nicht vorbereitet war. Sind sie hier gestrandet, als die Arche Noah vorbeikam? Sie verweigern die Aussage. Nicht einmal zum Meckern sind sie aufgelegt.

Wer errät, wo man diesen Bewohnern begegnen kann, hat sich eine Vaporetto-Freifahrt zur Insel Certosa verdient.

 

Ein Schlüsselerlebnis ganz ohne Schlüssel

Ein kommunikatives Bedienungsfeld (Foto R.W.)

Ein kommunikatives Bedienungsfeld (Fotos R.W.)

Der Palazzo Querini Stampalia am Campo S. Maria Formosa aus dem 16. Jahrhundert beherbergt die gleichnamige Stiftung, die der letzte Erbe der Grafenfamilie 1869 der Stadt Venedig vermacht hat. Hier gehen täglich viele Besucher ein und aus, um in der Bibliothek ihre Studien zu betreiben oder eine der Ausstellungen zu sehen. Die Besucher finden im Eingangsbereich großzügig bemessene Schließfächer für Garderobe,Schirme und Taschen. Hier überrascht das traditionsreiche Haus mit einer sehr innovativen Einrichtung, die der Tatsache Rechnung trägt, dass viele Bibliotheksbesucher täglich ins Haus kommen und bis in die Nachtstunden in den Bibliotheksräumen verweilen. Weiterlesen

Wohin mit dem Strandgut?

Die Ernte eines langen Winters

Die Ernte eines langen Winters (Foto R.W.)

Wer den Strand von Lido im April erlebt, muss schon einige Phantasie aufbringen, um sich vorzustellen, dass der gut fünf Kilometer lange und unterschiedlich breite Sandstreifen im Sommer wieder zur Goldgrube mutieren wird. Zwar geht es da nicht mehr so mondän zu wie in Thomas Manns Novelle source Der Tod in Venedig, und auch die Kulisse für den gleichnamigen Film über fünfzig Jahre später ist heute in einem bedauernswerten Zustand, dafür verteilt sich die Goldgrube jedes Jahr aufs neue mit bewirtschafteten Badegelegenheiten im Norden, in der Mitte und im Süden über die gesamte Länge der Insel. Weiterlesen

Mit Sirenen hochgerüstet

Mose 1 transportiert die Schleusenelemente an den Ort ihres Wirkens und positioniert sie zentimetergenau in die Scharniere tief im Wasser (Foto R.W.)

Mose 1 transportiert die Schleusenelemente an den Ort ihres Wirkens und positioniert sie zentimetergenau in die Scharniere tief im Wasser (Foto R.W.)

Auf dem Gelände des Arsenale ist bereits ein vollfunktionsfähiger Wartungsbetrieb für das Flutwehrsystem Mose eingerichtet, der inzwischen damit beschäftigt ist, die angelieferten Schleusen-Elemente zu den drei Zufahrten zwischen Adria und Lagune zu transportieren und sie dort in den vorgesehenen Scharnieren am Boden der Fahrrinnen zu installieren. Am Ende sollen es 78 Schleusen-Elemente sein, die sich vom Grunde der Fahrrinnen nach oben recken werden, um das aus der Adria andrängende Hochwasser daran zu hindern, die Lagune zu überfluten. So der Plan. Weiterlesen

Schönwetter-Gedanken

Der Blick vom Lido nach Westen (Foto R.W.)

Der Blick vom Lido nach Westen (Foto R.W.)

An diesen Mittwoch werden die Meteorologen noch lange zurückdenken. Das Datum sollte man sich merken: 22.10.2014. An diesem Mittwoch zeigte sich der Oktober von seiner huldvollen Seite. Nach dem nächtlichen Gewitter war die Luft frisch, der Himmel strahlend blau und die Sicht auf Panorama eingestellt. Das ließ sich am besten vom Lido aus genießen: der Blick hinüber zum Dogenpalast und den Türmen von San Giorgio und San Marco und hinter der Stadt die Bergkette der fernen Dolomiten. Man durfte sich beschenkt fühlen. Weiterlesen

Zwischen Faszination und Ablehnung

2005: Die Carnival ??? gleich hinter der Haltestelle Giardini  (Foto R.W.)

2005: Die Carnival Liberty  gleich hinter der Haltestelle Giardini (Foto R.W.)

Es ist gar nicht so lange her, da waren die Kreuzfahrtschiffe, die an der historischen Kulisse Venedigs vorbeizogen, noch kein Ärgernis. Wir haben die Entwicklung seit zehn Jahren beobachtet. Da war eine Faszination, die auf Gegenseitigkeit beruhte. Die Passagiere, versammelt auf dem Oberdeck, winkten und genossen den Blick über die Dächer von San Marco hinweg bis zu den Alpen (wenn das Wetter mitspielte). Die Venezianer bestaunten die schwimmenden Ungetüme und wurden ganz zutraulich, wenn mal eines von ihnen im Hafenbecken keinen Platz fand und in Castello an der Riva degli Schiavoni vor Anker lag. Und wie stolz waren sie, als eines dieser großen Schiffe von einer Werft in Venedig fertiggestellt und die Schiffstaufe an eben dieser Riva degli Schiavono vollzogen wurde. Es war viel Prominenz gekommen, Sophia Loren durfte die Sektflasche zerschellen lassen. Taucher hatten zuvor auch unterhalb des Wasserspiegels mitgewirkt, dass nichts schiefgehen konnte vor der Jungfernfahrt der MSC Musica (knapp 300 m Länge, über 93000 BRZ, 1275 Kabinen für 3013 Passagiere). Weiterlesen

Neuanpflanzung

S. Elena soll grün und schattig bleiben (Foto R.W.)

S. Elena soll grün und schattig bleiben (Foto R.W.)

Im Sommer 2012 hat eine Windhose die Insel Certosa heimgesucht und anschließend auf der Insel S. Elena mehrere Pinien entwurzelt. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Inzwischen sind auf der geräumten Brache einige Dutzend junge Pinien gepflanzt worden. Auch wenn man Venedig nicht als grüne Stadt im Gedächtnis hat, auf das Grün in der Stadt wird besonderer Wert gelegt.Wie man sieht. Das Grünamt in Venedig hat knapp 50 000 Bäume zu pflegen und zu versorgen.

Katamaran PlanetSolar auf den Weltmeeren unterwegs

In Deutschland produziert, unter Schweizer Flagge (Foto R.W.)

In Deutschland produziert, unter Schweizer Flagge unterwegs (Foto R.W.)

In Venedig ist in diesen Tagen ein Schiff vor Anker gegangen, das nicht nur den Gegnern der Kreuzfahrtschiffe gefallen wird. Es ist in jeder Hinsicht eine Ausnahmerscheinung. Der futuristisch anmutende 35 Meter lange Katamaran PlanetSolar, ohne Mast und ohne Segel, dafür mit über 500 Quadratmetern Sonnenkollektoren auf dem Dach, hat seit seiner Jungfernfahrt vor anderthalb Jahren schon 60 000 Kilometer auf den Meeren unseres Planeten hinter sich gebracht und in 28 Ländern für Aufsehen gesorgt – unter den Augen der Freiheitsstatue von New York oder in Reichweite der Londoner Tower Bridge. Und das alles, ohne einen Liter Diesel verheizt zu haben. Weiterlesen